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Luftfahrzeuge

Der Traum vom Fliegen durch die Lüfte ist so alt wie die Menschheit selbst. Warum hat der Mensch eine so große Sehnsucht sich in die Lüfte zu begeben? Zunächst will der Mensch immer etwas Neues entdecken, also entweder ins Wasser oder in die Luft. Dass Wasser keine Balken hat ist hinlänglich bekannt, aber den fast unbegrenzten Äther zu erkunden, lässt nahezu sämtliche Barrieren fallen und erfordert mehr Phantasie, technisches und physikalisches Verständnis. Der Wunsch sich frei und unbeschwert zu fühlen, die Probleme und zuweilen Eintönigkeit des Alltags zu vergessen, sind wohl Basis des Menschheitstraums frei, ungezwungen aber auch kontrolliert zu fliegen fast wie ein Vogel oder Insekt. Schon sehr früh beginnt die Flugfähigkeit des Menschen mit flugfähigen Drachen ca. im 5. Jahrhundert vor Christus. Zwischen Mythologie und Realität flugfähiger Geräte ist in der Antike schwer zu unterscheiden. Viele Berühmtheiten trifft man hier z.B. „der Vogel von Sakkara“ aus dem antiken Ägypten, „Daidalus und Ikarus“ mit selbst gefertigten Flügeln aus Federn und Kerzenwachs und „die Taube des Archytas“ eine hölzerne Nachbildung einer Taube. 875 nach Christus soll einem andalusischen Gelehrten Abbas Ibn Firnas ein Gleitflug mit einem selbstgebauten Luftfahrzeug gelungen sein. Etwa im Jahre 1010 ist einem Benediktiner Mönch Eilmer von Malmesbury ein Gleitflug von 200 m Länge gelungen. Was wäre die Renaissance ohne die Kunst und Erfindungsgabe von Leonardo da Vinci. Er konstruierte Fluggeräte auch den ersten Hubschrauber, angeblich nicht flugtauglich. Ab 1709 segelten die ersten Heißluftballons durch die Luft. 1784 erhob sich der erste Modelhubschrauber in die Lüfte. Im 19. Jahrhundert eroberten Luftschiffe oder Zeppeline genannt die überirdische Region. Die Idee zum Bau eines Luftschiffes lag etwa in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Bis zu den heutigen Düsen-Jets, die u.a. im zivilen Luftverkehr nach „Fahrplan“ eingesetzt werden, war noch ein langer und holpriger Weg zurück zu legen.

Ein durch die Luft besonders bei strahlend blauem Himmel dahingleitender Düsen-Jet ist wunderschön anzusehen, besonders die künstliche Wolkenbildung, wie eine Straße aus Luft und Eis, bei Auflösung bilden sie bizarre Formen. Diese „Luftstraße“ nennt man Kondensstreifen. In der Reiseflughöhe von 10.000 m bis 15.000 m etwa bei -40 Grad Celsius sowie bei relativ trockener Luft bildet sich ein Kondensstreifen. Die Verbrennungsrückstände von Kerosin Kohlendioxid, Wasserdampf und Rußpartikel verwirbeln mit der Umgebungsluft und Eiskristalle lagern sich an die Rußteilchen an. In Grenzen zu haltende Luftverschmutzung kann auch schön aussehen! Ein Hinschauen lohnt sich allemal schon aus verschiedenen Gründen. Zu dem ursprünglichen Menschheitstraum die unendliche Freiheit in luftiger Höhe zu genießen kommt noch der Aspekt der Geschwindigkeit hinzu, als die Entfernungen kürzer zu machen, indem man einfach schneller wird, oder die Gewissheit früher anzukommen.

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