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“Der Grüne Winter”

Sommer – klarer blauer Himmel, goldgelbe Sonne, Märchentemperatur von 31 Grad Celsius, singende Vögel, die über den blaen Himmel ziehen, eine überschwängliche Natur mit vielen bunten und duftenden Blumen. Bienen, Hummeln und andere Insekten, die lustig brummend von Blüte zu Blüte schweben. Bunte Schmetterlinge und Libellen lassen sich in einem lauen Lüftchen treiben. Es herrscht ein glückseliges Treiben von dem man sich gern anstecken lässt. Eine heitere Ruhe lädt zum Verweilen ein. Auch eine gewisse Sicherheit und Frieden, die unendlich zu wirken scheint. Mit anderen Worten, das Paradies auf Erden!

Doch wie sieht es 2021 aus?! In einigen Gebieten herrscht Backofenhitze mit Todesopfern und nicht kontrollierbaren Bränden, in anderen Gebieten Gewitter,Hagel, Regenmassen, die Sturzfluten verursachen, Vernichtung und Tod. Extreme Wetterlagen durch Fehlhandlungen der Menschen? Oder immer einmal wiederkehrendes Wetterchaos? Viele sehen dies als das Ende der Welt an, als jüngstes Gericht, ein klein wenig menschliches Versagen spielt schon eine Rolle. Aber nicht alle Gebiete sind von Extremwetterlagen heimgesucht. Für die, die zwischen die Wetterfronten geraten gibt es mäßig bis kühle Temperaturen, Sonne und Regen. Nicht sehr wünschenswert, aber man kann damit leben. Auch ein regengrauer Himmel mit Blitz und Donner hat seine Reize, wirkt bizarr aber auch interessant. Man kann sich richtig klein und ohnmächtig fühlen angesichts der Naturgewalten. Das Wetter legt auch Ruhepausen ein, die die Erinnerung an schöne und trockene Sommer wecken.

Andererseits erscheint es banal, sich andauernd über das Wetter zu unterhalten, sich Sorgen zu machen oder Trauer über unerwünschtes Wetter zu tragen. Der Mensch ist ein abhängiges Wesen, das ohne seine von ihm selbst erschaffene Realität nicht existieren kann. Sagen wir es einmal so, keine sichere Höhle, keine sichere Behausung, die den Menschen vor der Erde schützt, kein menschliches Leben möglich. Aber dennoch sind wir von den irdischen Bedingungen abhängig und schon wieder ein Grund sich Sorgen zu machen. Genaue Beobachtungen, wie die Gesamtheit der Erde im Moment funktioniert mit Geräten, die zu unserer eingeschränkten Wahrnehmung passen, versuchen wir das Beste und kommen doch zu keinem Ziel. Statt unserer Depression freien Lauf zu lassen, freuen wir uns doch, dass es uns und die Natur gibt.

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