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Weiße Pracht

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Na, wer sagt es denn, diesen Winter gab es doch Schnee, wenn auch nur kurz! Die Meteorologen haben es schon im letzten Sommer vorhergesagt, dieser Winter wird matschig und kahl. Für „Eisbären“ und Wintertypen ein Horror, aber auch für andere Typen menschlicher Emotionen, ist ein kahler und feuchtkalter Winter ohne Schnee unschön. Wann schneit es und wann bleibt die weiße Pracht auch wirklich liegen? Hoch in den Wolken beginnt das Schneetreiben bei einer Temperatur von minus vier bis minus 20 Grad Celsius, werden aus Wassertröpfchen, Dampf oder anderen Partikeln Schneekristalle in Kleinstgröße gebildet. Unten auf der Erde muss es auch kalt und feucht sein, damit der Schnee kommt und auf dem gefrorenen Boden liegen bleibt. Ab minus 30 Grad Celsius schneit es nicht mehr, weil die große Kälte die Luft und den Boden austrocknet. Je nach Temperatur und Feuchtigkeit formen sich die Kristalle mit unterschiedlichen Verästellungen, die Dendriten. Schneekristalle oder Schneeflocken sehen alle unterschiedlich aus, nur sind sie sechseckig geformt, wegen der Molekularstruktur des Wassers. Romantisch bezeichnet, ist es ein fallendes Heer von funkelnden Sternen. Fallende Schneeflocken können aufgrund großer Kälte klein, trockener aussehen und glänzend weiß sein, der sogenannte „Diamantschnee“.

Ist der Schnee unten angekommen und bleibt liegen, dann verändert er sich weiter. Der Schnee legt an Masse zu, wird körnig, manchmal harschig und hart, das nennt man Altschnee. Im Hochgebirge bleibt der Schnee oftmals länger als ein Jahr liegen ohne zu tauen, das nennen wir Firn, aus dem Altdeutschen und bedeutet „alt“. Danach verwandelt sich der Schnee in das Gletschereis mit bläulich-grünem Schimmer. Schnee ist ein zauberhaftes Naturwunder! Wen wundert es, dass Eiskristalle zu den Edelsteinen zählen. Die Landschaft übersäht mit kalten und perfekten Edelsteinen, die Kahlheit des Winters getaucht in schimmerndes Weiß, das bei Lichteinstrahlung in den Regenbogenfarben schillert. Blendende Schönheit, die man nie vergisst. Man kann nur hoffen, dass dieser Winter noch reichlich Schnee für uns bereit hält. Den kleinen Verdruss, die verschneite Straßen mit sich bringen und das oftmals anstrengende Schneeschippen können wir schnell vergessen, denn auch Schönheit hat zwei Seiten!

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