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Lichtspiele im neuen Jahr

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zu den Feierlichkeiten der „Heiligen Nächte“, so werden Weihnachten und Neujahr genannt, verbinden sich viele Kulturen, Religionen und Mythen. In nördlichen Breiten spürt man es deutlich, die Wintersonnenwende, wenn Dunkelheit dem Licht weicht. Ohne Ausnahme feiern alle Menschen auf der Welt ein Neujahrsfest zu unterschiedlichen Zeiten, hängt von der Darstellung des üblichen Kalenders ab. So unterschiedlich sind auch die Bräuche. Verbunden mit Mythologie und einfach Lust an der Freude werden rauschende Feste zelebriert, auch das gute Essen darf nicht fehlen. In wärmeren Gebieten wird das Neujahrsfest richtig romantisch, man legt Blumen ins Meer und lässt sie treiben, um lieben Menschen zu gedenken. In Südeuropa isst man punkt 12.00 Uhr Mitternacht genau 12 Weintrauben, sodann darf man sich etwas wünschen und die Hoffnung bleibt, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Oder man frönt dem Glücksspiel und genießt das Basiliusbrot, in einem Stück dieses Brotes kann eine Münze stecken, die für das neue Jahr Glück bringen soll.

Glück braucht man in jedem Fall, auch bei uns ist das so. Neben geselligem Beisammensein wird der Raum festlich geschmückt mit Luftschlangen, Blumentöpfen mit Klee, kleinen Schornsteinfeger- und/oder Schweinchenfiguren, die Glück im neuen Jahr Glück bringen sollen. Gutes Essen, aber am Silvester-Abend kein Fisch, keine Wäsche waschen und vor allem nicht trocknen, sollen das Pech abwenden. Vor dem Jahreswechsel am 31.12. nach dem hierzulande gültigen gregorianischen Kalender vergnügen wir uns mit einem Blick in die Zukunft z.B. Bleigießen (jetzt Wachsgießen), Kartenlegen oder in die Glaskugel schauen. Beim Gießen von Blei oder Wachs entstehen bei dem Abkühlen im Wasser unterschiedliche Motive, die eine symbolische Zukunftsbedeutung für den Gießer haben. Auch Tischfeuerwerk oder Knallbonbons verheißen Glück oder Pech, auch einmal eine Überraschung steckt in diesen Tischfeuerwerken. Bis dann um Mitternacht das neue Jahr durch ein „Prosit Neujahr“ mit Sekt und einem lauten und farbenprächtigen Feuerwerk begrüßt wird.

Warum ist der Jahreswechsel so laut und warum heißt er Silvester? Seit vielen Generationen möchte der Mensch ein glückliches Leben führen und vertreibt böse Geister mit lauten Geräuschen. Peitschenknallen, mit Schellen und Schnarren sowie Böllern werden die bösen Geister vertrieben. Der Abend des Jahreswechsels erhielt den Namen Silvester zu Gedenken an den am 31.12.335 verstorbenen Papst Silvester I. Aber Hauptsache, es macht Spaß und man kann einmal im Jahr über die Stränge schlagen! Ganz im Ernst, wir sind doch selbst für ein glückliches Leben verantwortlich. Wenn wir uns nicht selbst so viel Schwierigkeiten machen würden, wäre die Welt doch um einiges besser!

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